Ein Kaminofen, der ausschließlich für den Holzbrand mit Aschemulde ausgelegt ist, ist sparsamer im Verbrauch als ein Ofen mit Rostfeuerung. Dafür gibt es mehrere Gründe:
1. Bessere Glutnutzung
- Bei einer Aschemulde liegt die Holzglut direkt auf einer Schicht aus Asche. Diese Ascheschicht wirkt isolierend und hält die Glut länger heiß. Dadurch kann das Holz effizienter ausbrennen, da es über einen längeren Zeitraum gleichmäßig glüht.
- Bei einer Rostfeuerung fällt die Glut hingegen durch den Rost hindurch, sodass wertvolle Restglut verloren geht und häufiger nachgelegt werden muss.
2. Geringerer Luftüberschuss
- Ein Holzbrandofen mit Aschemulde nutzt die Verbrennungsluft gezielter. Die Primärluftzufuhr ist geringer als bei einer Rostfeuerung, da keine starke Durchlüftung von unten erforderlich ist.
- Bei der Rostfeuerung wird oft zu viel Luft zugeführt, was die Verbrennungstemperatur senkt und den Wirkungsgrad verringert.
3. Vollständigere Verbrennung
- In einer Aschemulde verbrennen Holzgas und Feststoffe besser, weil die Hitze länger gehalten wird. Das führt zu einem höheren Wirkungsgrad und weniger unverbrannten Rückständen.
- Eine Rostfeuerung ist eher für Kohle ausgelegt, da Kohle mehr Luft von unten benötigt. Bei Holz kann zu viel Luft jedoch die Flamme unkontrolliert hochziehen, was den Brennstoff schneller verbraucht.
4. Längere Nachglutphase
- Nach dem eigentlichen Abbrand bleibt in einem Ofen mit Aschemulde eine heiße Glutschicht zurück, die weiterhin Wärme abgibt und eine längere Wärmespeicherung ermöglicht.
- In einem Rostofen fällt die Glut oft zu früh herunter, sodass die Wärmeabgabe schneller nachlässt.
5. Geringerer Reinigungsaufwand
Ein weiterer Vorteil ist der geringere Reinigungsaufwand: Während eine Rostfeuerung oft täglich geleert werden muss, reicht es bei einer Aschemulde, die Asche erst nach mehreren Wochen zu entfernen. Dies spart Zeit und erhöht den Komfort.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Kaminofen mit Aschemulde in mehreren Punkten überlegen ist, wenn es um die Effizienz und den sparsamen Verbrauch geht. Durch die bessere Nutzung der Glut, die geringere Luftzufuhr und die vollständigere Verbrennung kann der Ofen mit Aschemulde eine höhere Effizienz und einen besseren Wirkungsgrad erreichen. Die längere Nachglutphase sorgt für eine anhaltende Wärmeabgabe, und der geringere Reinigungsaufwand bietet zusätzlichen Komfort. Im Vergleich dazu ist ein Ofen mit Rostfeuerung in der Regel weniger effizient und erfordert häufigeres Nachlegen und intensivere Pflege. Insgesamt stellt der Kaminofen mit Aschemulde eine umweltfreundlichere und kostensparende Wahl dar.
©Text und Bild Feuerhaus Kiewel GbR